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ORF.at 為何政府從超市下手

30. 03 2020, 18.35 Uhr (Update: 30. 03 2020, 19.46 Uhr)

星期三起實行口罩責任制,並從超市開始此措施。聯邦總理 Sebastian Kurz (ÖVP)希望超市成為口罩的分發者。目前在世界市場上很難籌備到口罩,而星期三開始將藉此將口罩普及化。

星期三起在超市實行的口罩責任制將有助把口罩分發給民眾,口罩最近在世界市場上只能用高於市價取得。Kurz對ORF.at說道,並對此補充星期三將實行的口罩責任制:我們多天來一直嘗試獲取大批的口罩。透過超市將有助將口罩大量分發給大眾。經過專家建議,我們希望人民不只有在進超市時戴口罩,更能在,比如大眾交通裡使用口罩。

總必須有個開始,在目前口罩足夠的情況下,必須促使它實際運用上。早上政府在記者會上宣佈,目前為止的措施必須更嚴格。專家議會對病毒的擴散得到一個不樂觀的預測,而這可能讓醫療體系達到極限,甚至超負荷。衛生部部長 Rudolf Anschober (Grüne):距離目標的路還很漫長。

現在政府加強了措施。特別危險的組群必須在家上班,或者離職渡假。再來旅館必須停業。買東西有許多新規定:超市,食品商店與日常生活用品店盡可能星期三起,只能戴口罩進入。

大門將實行進出管制

超市員工必須帶手套。未來只能單人進入超市,而超市內將會規定每平方公尺的人數上限,超過時,只有在一人離開時,才可讓令一人進入。客人必須使用購物車,以確保安全距離。

除了此措施外,政府也規定,購物車用完後必須消毒。物品架,冰箱等等也必須定期消毒。多數的櫃台已設備安全玻璃牆,這只需要在員工服務時確保安全。櫃台前政府也規定必須有安全標記,以保持安全距離。

超市鏈承擔費用

Kurz星期一上午:口罩到時會有足夠的量,並在星期三起由超市鏈分發,並必須在進超市前戴上。不戴口罩將不能進超市。口罩應免費提供。

口罩之後將歸顧客所有,並可繼續使用。產品以其特性決定是否可再利用,有些只有3-4小時期效,其他可能適合水洗或消毒。

顧客也能自己攜戴口罩。但在供應量充足時,超市必須提供此保護。至於口罩責任制哪時會透過法令規定,將會在近幾天觀察,看什麼開始貿易行業對此責任能有效實行。目的是對各行業一致的規定。口罩應盡可能在所有會與人接觸的場所配戴。

WHO不同意口罩普及化

遮口鼻式口罩無法保護配戴者,但能減少帶原者透過空氣的傳撥,並保護其他人。在打噴嚏與咳嗽時能減少病毒在空氣中擴散。

WHO表示口罩普及化對抗病毒擴散沒有效果。WHO急救主任 Michael Ryan星期一在日內瓦說道 :目前為止沒有明顯的跡象證明口罩普及化能帶來任何效益。更多的是危機,若人不正確的摘下口罩可能因此感染。Ryan說道:我們建議:我們不推薦健康的人帶口罩。

貿易業無法再承受

但在奧地利目前還是將此地毯式普及了。自製的口罩是被允許配戴的。 Kurz:越少打噴嚏與咳嗽,危險就越少,在這方面任何能遮住口鼻的方式是有幫助的。Anschober:也建議小孩與兒童配戴口罩。主要避免呼吸時互相傳染的可能。

貿易協會星期一對ORF.at表示配合提供口罩的要求,但這超過他們的負荷。一新聞中提到:人民的健康最為優先,對此我們完全能理解,需要最快的實現口罩責任制。

主席 Rainer Will對 ORF.at:我們代表中小型企業與大型食品企業已長時間與總理府討論與交換關於口罩分發的可能。在星期一宣佈,再接下來幾天就實行大面積的口罩責任制,對他來說是不可能的。我們在討論中一直提醒籌備所需的前置時間。

在1-2周內地毯式普及

Will說道:預計大約每天需要4百萬個口罩。目前這樣量只能來自中國,而且運輸吃緊。於是我們與總理府達成了„助跑式開始“的協議。如總理所期望,星期三起開始口罩責任制,但可能只能在特定的分店實行。地毯式普及甚至到齊勒河谷(Zillertal)需要1-2周的時間。況且還有許多小地方的供應商,比如鄉村裡的麵包店。

誰應該檢查,如何檢查,實際費用如何,目前根據 Will還是未知。因為他也是在星期一才得知,很快就要實行口罩責任制的公告。對此Will要求對„買進,準備,分發或提供服務“的業者給予補償。Will:對此我們業者已經無法再負擔。

感到錯愕

地區漁產小組在星期一發表批評,政府沒提前通知。執行長 Hannes Wuchterl 批評:到星期三前籌備口罩是個很大的物流問題,我們被政府嚇到了。

Wuchterl:我們地方供應商從邦方面沒有得到任何預先通知。大家基本上都支持政府的措施方案。但在資訊政治,特別是與在中,小市鎮裡維持經濟體系重要的地方供應商的協調上此情況是失敗的。

我們非常失望,聯邦政府在這方面完全忽視與我們做事先討論。對此 Wuchterl 代表許多自創業商人與其員工說出心聲。我們要求聯邦政府在食品貿易這方面也能適時與公平納入他們考量裡。

WKÖ:未知事項

對所宣佈的口罩責任制的批評也來自各行業委託人。此措施並沒事先說好,而且很多事項還是未知。WKÖ 貿易專業群主席 Peter Buchmüller 對Ö1 晚間新聞:對貿易部門並沒提到口罩責任制的事,我是從新聞中得知此事的。此規定,食品商業者必須給予顧客口罩,將超乎商業者的策劃能力。

此外還有許多問題必須解釋:口罩哪來?所有商店都需要?看門人如何對購物人潮落實此規定?這些都是未知的問題。Buchmüller 在一報告中說道。
目前我們等待法令如何對此措施給予正確定義。

輔助有其意義

根據學者配戴口罩對降低患者對其他人造成感染危險有著其意義。同時也慎重警告不能鬆懈對抗病毒傳染的重要措施:保持距離,時常徹底的洗手,打噴嚏或咳嗽時用手肘遮擋。

在科學研究目前對於病毒在空氣中可停留多久有多種說法。說話,打噴嚏與咳嗽時飛沫被散發在空氣中。如果有塊布擋在嘴前,較大的飛沫將被被攔截,柏林夏里特的病毒學家 Christian Drosten說道。Drosten 在NDR-Podcast裡:越靠近傳播源就越有效,所以口罩必須在用傳播源那,而不是在接收那。這對沒有症狀的人也是一樣的。人不會在有症狀情況下去超市,但是人知道,人無法預測症狀隔天是否會出現。

自製的口罩對抗擴散也有作用。紅十字會聯邦急救指揮官 Gerry Foitik:這很重要,因為確診與無症狀的感染者在呼氣與噴口水時會將病毒透過飛沫擴散開來。口罩可阻止此擴散的發生。所以盡可能越多人在大眾的室內場所帶口罩是有意義的。

醫療人員配戴另一種口罩

口鼻式口罩非常不同於醫療人員使用的固態粒子防護濾 (FFP)。FFP-口罩被用在保護呼吸道不受空氣中氣膠的危害。FFP-口罩被分為三個等級:FFP1-口罩有最低的過濾性與保護性,相對的則是FFP3-口罩。FFP-口罩有氣閥設計,被用於自我保護。另外它們是一次性的,可用時效大約8小時。也不適合長時間日常使用的配戴,因為口罩內人會流汗,此外鬍鬚會破壞效能。

奧地利不是第一個全國必須帶口罩的國家。斯洛維尼亞自星期一起在商店與室內公共場所必須戴上口罩與手套。捷克自3月18號起就頒令了在公共場所必須帶口罩的法令。基於口罩供缺,政府允許一些商店開業,讓人可以自製口罩。

31. 03 2020 無名人生不專業翻譯,語言程度有限,歡迎批評,指導!

原文:Warum die Regierung auf Supermärkte setzt—ORF.at

Ab Mittwoch soll es in Österreich Maskenpflicht geben. Gelten soll diese zunächst in Supermärkten. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) möchte die Supermärkte als Verteiler der Masken mit im Boot haben. Zurzeit habe man in schwieriger Lage auf dem Weltmarkt Masken organisieren können. Ab Mittwoch soll dadurch eine effektive Verbreitung der Masken möglich werden.

Die ab Mittwoch in Supermärkten geltende Maskenpflicht soll helfen, die Schutzmasken, die zuletzt auf dem Weltmarkt nur zu überhöhten Preisen zu haben waren, zu verteilen. „Wir versuchen seit Tagen, eine große Tranche an Masken zu bekommen“, erläuterte Kurz gegenüber ORF.at und ergänzte den am Montag vorgestellten Plan der Maskenpflicht ab Mittwoch: „Die Supermärkte sollen helfen, dass wir möglichst viele Masken an die Menschen bekommen. Aufgrund der Empfehlung von Experten hoffen wir, dass Menschen diese Masken, wenn sie diese beim Eintritt in den Supermarkt bekommen, dann auch nutzen, etwa, wenn man öffentliche Verkehrsmittel benutzt.“

Man müsse wo anfangen, so Kurz, der jetzt, wo die Masken verfügbar seien, auf eine pragmatische Umsetzung drängt. Am Vormittag hatte die Regierung in einer Pressekonferenz angekündigt, dass man die bisherigen Maßnahmen noch nachschärfen müsse. Der Expertenbeirat hatte eine düstere Prognose zur Verbreitung des Virus erstellt, die schon bald das Gesundheitssystem an seine Grenzen und darüber hinaus bringen könnte. „Wir sind von unserem Ziel noch weit entfernt“, so auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

Nun weitete die Regierung die Maßnahmen aus. Besonders gefährdete Gruppen werden von zu Hause arbeiten müssen, andernfalls werden sie verpflichtend von der Arbeit freigestellt. Zudem müssen Hotels schließen. Viel Neues gibt es beim Einkaufen: Supermärkte, der Lebensmittelhandel sowie Drogerien dürfen, soweit möglich, ab Mittwoch, nur noch mit einem Mund-Nasen-Schutz (MNS) betreten werden.

Blockabfertigung vor dem Eingang

Angestellte werden außerdem dazu verpflichtet, Handschuhe zu tragen. Einlass in Geschäftslokale gibt es in Zukunft nur noch für Einzelpersonen. In Zukunft soll es eine festgelegte Anzahl von Kunden pro Quadratmeter geben, darüber hinaus dürfen weitere Personen erst hinein, wenn andere die Geschäftslokale verlassen. Die Kunden müssen Einkaufswagen benützen, um den Sicherheitsabstand sicherzustellen.

Die Maßnahmen der Regierung sehen außerdem vor, dass Einkaufswagen nach dem Gebrauch desinfiziert werden müssen, regelmäßig muss das auch für Theken, Gefrierregalgriffe etc. erfolgen. Bei den meisten Kassen gibt es schon Plexiglasscheiben, diese müssen nunmehr bei allen mit Mitarbeiterbedienung sichergestellt werden. Bei den Kassen sieht die Regierung Bodenmarkierungen vor, damit beim Anstellen der Abstand eingehalten wird, so die Regierung.

Kosten tragen Supermarktketten

Die Masken sollen, so bis dahin ausreichend vorhanden, ab Mittwoch bei den Handelsketten ausgeteilt werden und müssen aufgesetzt werden, sagte Kurz am Montagvormittag. Andernfalls werde man nicht in den Supermarkt gelassen. Der Schutz soll gratis ausgegeben werden.

Die Masken gehen dann in das Eigentum der Kunden über und können weiterverwendet werden. Ob die Produkte wiederverwendbar sind, hänge von deren Beschaffenheit ab. Manche sind nur drei, vier Stunden verwendbar, andere waschbar bzw. zur Desinfektion geeignet.

Kunden können aber auch selbst einen Schutz mitbringen. Die Supermärkte sind jedoch verpflichtet, diesen Schutz anzubieten, sobald die Lieferkapazitäten sichergestellt sind. Zur Frage, ab wann die Maskenpflicht auch per Verordnung verpflichtend geregelt wird, hieß es, man werde in den nächsten Tagen genau beobachten, ab wann eine solche Verpflichtung der Handelsunternehmen von diesen auch „sinnvoll umsetzbar“ ist. Ziel sei eine einheitliche Regelung für alle in der Branche. Soweit möglich sollte eine Schutzmaske überall angelegt werden, wo Menschen zusammenkommen.

WHO gegen allgemeines Tragen von Mundschutz

Der MNS kann den Träger nicht schützen, er soll vielmehr andere schützen, indem er eine Übertragung über die Luft durch den Träger reduziert. Niest oder hustet man, können sich so weniger Viren über die Luft verbreiten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan am Montag in Genf. Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren. „Unser Rat: Wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist“, sagte Ryan.

Handel „kann das nicht auch noch stemmen“

Dennoch wird es in Österreich nun flächendeckend eingeführt. Es wird auch zulässig sein, selbst produzierte Masken zu tragen. „Je weniger geniest und gehustet wird, desto weniger ist die Gefahr – hier hilft jede Form der Mundbedeckung“, so Kurz. Auch für Kinder und Kleinkinder seien Masken angeraten, so Anschober. Es gelte, mit dem Schutz des Ausatmens zu vermeiden, dass man das Gegenüber anstecken kann.

Der Handelsverband zeigte sich am Montag gegenüber ORF.at entgegenkommend zur Aufforderung, Masken bereitzustellen, aber auch überlastet. „Die Gesundheit der Bevölkerung steht über allem, daher haben wir vollstes Verständnis, dass es ehestmöglich eine Schutzmaskenpflicht braucht“, hieß es in einer Aussendung.

Man stehe als Vertretung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und großen Lebensmittelunternehmen schon länger mit dem Kanzleramt im Austausch und bespreche die Möglichkeiten der Maskenausgabe, so Geschäftsführer Rainer Will gegenüber ORF.at. Die Ankündigung vom Montag, schon in den nächsten Tagen großflächig eine Maskenpflicht durchzuführen, hielt er aber nicht für möglich. Man habe in den Gesprächen auch stets auf die nötige Vorlaufzeit für die Beschaffung hingewiesen.

Flächendeckend „in ein bis zwei Wochen“

Man brauche dafür schätzungsweise vier Millionen Masken pro Tag, so Will. Derzeit kämen aber solche Mengen fast nur aus China, es herrschten Lieferengpässe. Mit dem Kanzleramt habe man sich daher auf einen „rollenden Start verständigt“. Ab Mittwoch, dem von Bundeskanzler Kurz gewünschten Beginn, könne es die Maskenpflicht wohl nur in einigen ausgewählten Filialen geben. „Flächendeckend bis ins Zillertal kann das in ein bis zwei Wochen so weit sein“, so Will. Es gebe schließlich auch kleine Nahversorger, etwa Bäckereien am Land.

Wer das kontrollieren soll, und wie, sowie über die tatsächlichen Kosten herrscht laut Will Unklarheit. Denn erfahren habe man auch erst durch die Ankündigung am Montag, dass die Maskenpflicht schon bald gelten soll. Will forderte zudem auch eine Entschädigung zugunsten der Händler für „Ankauf, die Bereitstellung, die Ausgabe bzw. den Vertrieb der Masken“. „Das können wir als Händler nicht auch noch stemmen“, so Will.

„Wurden überrumpelt“

Kritik kam am Montag von der Nah&Frisch-Gruppe, die kritisierte, nicht im Vorfeld von der Regierung informiert worden zu sein. Die Beschaffung der Masken bis Mittwoch sei eine „große logistische Herausforderung. Die Bundesregierung hat uns überrumpelt“, kritisierte Geschäftsführer Hannes Wuchterl.

„Es gab keinerlei Vorabinformation für uns als Nahversorger im ländlichen Bereich“, so Wuchterl. Man unterstütze das Maßnahmenpaket der Bundesregierung grundsätzlich. Aber: „Die Informationspolitik und vor allem die Kooperation mit einem wichtigen Systemerhalter der Nahversorgung in Klein- und Kleinstgemeinden hat in diesem Falle versagt“, so die Kritik.

„Wir sind enttäuscht, dass es die Bundesregierung hier komplett verabsäumt hat, mit uns vorab zu sprechen“, verwies auch Wuchterl auf die selbstständigen Kaufleute und deren Mitarbeiter. „Wir fordern die Bundesregierung auf, auch diesen Bereich des Lebensmittelhandels in ihre Überlegungen rechtzeitig und fair einzubinden.“

WKÖ: Offene Details

Kritik an der angekündigten Schutzmaskenpflicht gab es auch von den Branchenvertretern. Die Maßnahme sei nicht abgesprochen gewesen und viele Details seien noch offen, so Peter Buchmüller, WKÖ-Obmann der Fachgruppe Handel im Ö1-Abendjournal: „Mit der Sparte Handel wurde über diese Maskenpflicht nicht gesprochen, also ich habe die Information aus den Medien.“ Der Handel werde mit der Regelung, die vorsieht, dass die Masken von den Lebensmittelhändlern selbst an die Kunden ausgehändigt werden müssen, organisatorisch überfordert.

Zudem gebe es noch viele Fragen zu klären: „Wo kommen diese Masken her, werden alle Geschäfte bedient, wie regeln wir das mit den Türstehern, die die Kundenströme leiten sollen – das sind alles offene Fragen“, sagte Buchmüller in dem Bericht. Man warte nun ab, was genau in der Verordnung zu der Maßnahme geschrieben steht.

Sinnvoll – als Zusatz

Laut Experten ist das Tragen einer Maske sinnvoll, um das Risiko einer Übertragung der Erreger von Atemwegserkrankungen auf andere Menschen zu verringern. Gleichzeitig warnten diese eindringlich davor, die wichtigsten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Erregers SARS-CoV-2 zu vernachlässigen: Abstand halten, regelmäßiges gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge.

In der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Meinungen, wie lange das Virus in der Luft bleibt. Beim Sprechen, Husten und Niesen setzt man Tröpfchen frei. Wenn man etwa ein Stück Tuch vor dem Mund habe, würden die großen Tröpfchen abgefangen, sagte Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charite. „Je näher dran an der Quelle, desto besser. Deswegen muss die Maske an der Quelle sein und nicht am Empfänger“, so Drosten in einem NDR-Podcast. Das gelte auch für Menschen, die keine Symptome hätten. „Man geht nicht mit Symptomen in den Supermarkt, aber man erkennt an, dass man nicht weiß, ob man morgen Symptome kriegt“, so Drosten.

Auch selbstgenähte Masken verlangsamen die Ausbreitung, so der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, Gerry Foitik. „Das ist wichtig, weil Menschen, die krank oder infiziert und symptomfrei sind, die Viren durch Tröpfchen in der Ausatemluft und in der Spucke verbreiten können. Ein Mund-Nase-Schutz hindert die Tröpfchen daran, verbreitet zu werden. Daher ist es sinnvoll, dass möglichst viele Menschen in allgemein zugänglichen Innenräumen diese Masken tragen.“

Mediziner tragen andere Masken

Der Mund-Nasen-Schutz unterscheidet sich deutlich von den partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP), die von medizinischem Personal benötigt werden. FFP-Masken werden als Atemschutz gegen Aerosole, sehr kleine Schwebstoffe in der Luft, eingesetzt. Diese FFP-Masken gibt es in drei Klassen: FFP1-Masken haben die geringste Dichtheit und Schutzwirkung, FFP3-Masken die größte. FFP-Masken haben ein Ausatemventil und dienen allein dem eigenen Schutz. Zudem sind sie Einmalartikel, die Benutzungsdauer ist auf etwa acht Stunden ausgelegt. Ein dauerhaftes Tragen ist auch nicht alltagstauglich, da man darin schwitzt. Zudem stören Barthaare die Wirksamkeit.

Österreich ist nicht das erste Land, das auf großflächiges Tragen von Gesichtsmasken setzt. In Slowenien gilt die Pflicht zum Tragen von Masken und Handschuhen in Geschäften und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen bereits seit Montag. Tschechien hatte die Pflicht eines Mund- und Nasenschutzes in der Öffentlichkeit bereits am 18. März angeordnet. Da es einen Mangel an Masken gab, erlaubte die Regierung das Öffnen mancher Geschäfte, damit man sich selbst eine Maske nähen kann.

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