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ORF.at 正面訊號還為之過早

27. 03 2020, 11.09 Uhr

星期五衛生部部長 Rudolf Anschober (Grüne) 與內政部部長 Karl Nehammer (ÖVP) 說明目前新冠病毒疫情的趨勢。Anschober:政府的措施起了效果,但確診數字在復活節前還必須達到個位數內。在星期一應會有正確的結果。

Anschober:17天前政府下令,取消所有大型活動,11天前公佈了廣泛的措施方案。根據數據,在10-14天後措施慢慢顯示其正面效果。所以政府在這週末會評估目前的數字,並在星期一給予所期待的目前結果。

衛生部部長說道:全球大流行正在急遽發展,最後特別是在美國。在義大利與西班牙的高死亡率還無法解釋,令人擔心的還有在俄羅斯,土耳其與非洲的蔓延。

確診比例低於20%

奧地利目前有7040人確診,這在過去24小時內增加了18%。這表示,措施開始展現成效。這對人民來說也是個希望。Anschober:只要我們採取行動,就會有正面的影響。但下任何方式的正面訊號還為之過早。我們離我們的目標還很遠。奧地利必須在復活節前進入個位數,在增長曲線的中間達到個位數,我們才算穩定確診病例的增加。

衛生部部長個人預測,4月中到5月中會是奧地利病情的高峰。若高峰更晚出現,其將會更平緩,對此也會是個好的訊號,這表示此次措施圓滿成功。

Anschober也明確增加檢測量的意圖:目前為止共檢測了40000,當下也成功的讓更多的實驗室參與檢測工作。而檢測用的試劑是„瓶頸“ ,這在世界市場上也是相當稀少的。工業目前正在提早此試劑的產量。

抗體檢測的進步

奧地利遵循 „隔絕策略“,對懷疑病例做檢測,確診時隔離此病人與其相關人。現在也將對目標組群做檢測,例如帶有廣泛傳染因素的組群。此外短時間內抗體檢測有莫大的進步。Anschober:它們可能,我有意的用虛擬式,可能是很大的希望。抗體測試無法說明是否生病中,但能顯示是否曾在沒徵狀下被感染過。這對群體免疫有幫助。

Anschober 與 Nehammer再次呼籲人民遵守規範。Nehammer:我們看到一線曙光,因此更需要遵守規則。

Nehammer警告„假新聞“

內政補長Nehammer強調,有關目前奧地利難民增多的„假新聞“,這只是想製造恐慌。國內目前沒有更多難民,但有可能,人民因為比如隔離措施被遷移。不應相信(煽動份子?)„Agiteuren“的相對看法。

Nehammer警告那些試圖散播不安與危害警察辦案的人。自從我當了內政部長,我養成了聽警察無線電的習慣。警察目前面對吐口水攻擊與新冠派對問題,光聽這名字就可知道87分無法再高。警察將會執法,而懲罰將會很重。

Kurz: 情勢還是很嚴峻

聯邦總理Sebastian Kurz (ÖVP)在星期五記者會前夕向人民呼籲,不要掉以輕心。Kurz 星期四說道:情勢很嚴峻,也將持續如此。措施是否有效,這幾天後才能評斷。

再一次 Kurz 削弱了在4月13後解除所有禁令的期待。目前的嚴格限制階段將會進入新正常階段,直到有疫苗或特效藥,我們在疫情前的日常才會真正歸來。

Kurz 在星期四的新聞裡說道:目標雖然是在4月14號逐步解禁,總理強調,重點在目標與逐步。生活不會在一夜間恢復原樣,有可能學校在復活節後還持續停課。

27. 03 2020 無名人生不專業翻譯,語言程度有限,歡迎批評,指導!

原文:„Viel zu früh für positives Signal“—ORF.at

Am Freitag haben Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) über die aktuellen Entwicklungen in der Coronavirus-Krise informiert. Die Maßnahmen der Bundesregierung wirkten, so Anschober, doch müsse man vor Ostern bei den Zuwachszahlen noch in den einstelligen Bereich kommen. Eine genaue Bilanz soll es erst am Montag geben.

Vor 17 Tagen habe man angeordnet, große Veranstaltungen abzusagen, vor elf Tagen habe man das große Maßnahmenpaket präsentiert, so Anschober. In den Statistiken könne man erst mit einer Verzögerung von zehn bis 14 Tagen die positive Wirkung der neuen Regeln erkennen. Deshalb wolle die Bundesregierung über das Wochenende die Zahlen noch evaluieren und entgegen der Erwartung erst am Montag eine vorläufige Bilanz liefern.

Die globale Pandemie nehme dramatische Ausmaße an, so der Gesundheitsminister, zuletzt besonders in den USA. Unerklärlich seien die hohen Todeszahlen in Italien und Spanien, Grund zur Sorge gebe es auch wegen der Ausbreitung in Russland, der Türkei und Afrika.

Zuwachs unter 20 Prozent

In Österreich gebe es derzeit 7.040 Erkrankungen, das sei innerhalb von 24 Stunden ein Zuwachs von 18 Prozent. Das zeige, dass „die Maßnahmen zu wirken beginnen“; das sei ein Hoffnungsfaktor für die Bevölkerung. „Wenn wir handeln, dann hat das positive Auswirkungen. Es ist aber viel, viel, viel zu früh, dass wir irgendeine Form von positivem Signal setzen. Wir sind noch weit von unseren Zielen entfernt“, so Anschober. Österreich müsse vor Ostern in den „einstelligen, in den mittleren einstelligen Wachstumsbereich kommen, damit wir stabil werden, was die Zuwächse betrifft“.

Den Höhepunkt der Erkrankungszahlen in Österreich erwartet der Gesundheitsminister zwischen Mitte April und Mitte Mai. Das sei aber nur seine persönliche Einschätzung. Wenn der „Peak“ später eintrete, werde er kleiner sein, und damit wäre auch das eine gute Nachricht, denn „dann waren diese Maßnahmen erfolgreich“.

Anschober präzisierte auch die Absicht, die Testkapazitäten auszuweiten: Bisher habe es 40.000 Durchführungen gegeben, es sei bereits gut gelungen, mehr Labore für die Auswertungen einzusetzen. Das „Nadelöhr“ seien die Reagenzien, die Stoffe, die man für die Tests brauche. „Die sind am Weltmarkt massiv umkämpft.“ Die Industrie fahre jetzt gerade die Produktion hoch.

Fortschritte bei Antikörpertests

Österreich verfolge die Strategie des „Containment“, also Verdachtsfälle zu testen und gegebenenfalls diese und ihr Umfeld zu isolieren. Nun werde man zusätzlich Zielgruppentestungen durchführen, etwa Gruppen, die verstärkt Multiplikatoren darstellten. Zudem habe es in kurzer Zeit große Fortschritte bei den Antikörpertests gegeben. „Sie könnten, ich sage das bewusst im Konjunktiv, könnten zur großen Chance werden“, so Anschober. Die Antikörpertests sagten nicht aus, ob man erkrankt sei, sondern ob man sich irgendwann einmal infiziert habe – auch ohne Symptome aufzuweisen. Das trage zur Herdenimmunisierung bei.

Anschober und Nehammer appellierten einmal mehr an die Bevölkerung, sich an die Maßnahmen zu halten. Es gebe einen „Silberstreif am Horizont“, aber desto notwendiger sei es nun, sich an die Regeln zu halten, so Nehammer.

Nehammer warnt vor „Fake News“

Nehammer betonte auch, dass es „Fake News“ seien, wenn nun die Rede von mehr Asylwerbenden in Österreich sei. Damit wollte man Verunsicherung schüren, so der Innenminister. Es gebe nicht mehr Asylwerbende im Land, es könne aber sein, dass Personen aus der Notwendigkeit heraus – etwa Quarantänemaßnahmen – verlegt würden. „Agiteuren“, die das Gegenteil behaupten, solle man keinen Glauben schenken.

Nehammer warnte zudem Menschen, die versuchten, Panik zu verbreiten, und Personen, die die Polizei bei deren Einsätzen gefährdeten. „Ich habe es mir, seitdem ich Innenminister bin, angewöhnt, den Polizeifunk mitzuhören“, so Nehammer. Die Polizei sei etwa mit Spuckattacken konfrontiert und mit „Corona-Partys“: „Schon allein der Begriff ist an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten.“ Die Polizei werde strafen, und die Strafen seien hoch, so Nehammer.

Kurz: Lage ist weiterhin ernst

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte im Vorfeld der Pressekonferenz am Freitag bereits an die Bevölkerung appelliert, nicht auf „Beschwichtigungsversuche“ hereinzufallen. „Die Lage ist ernst und sie ist weiterhin ernst“, sagte Kurz am Donnerstag. Ob die Maßnahmen wirken, werde man erst in den nächsten Tagen beurteilen können.

Erneut dämpfte Kurz auch die Erwartungen nach einer vollständigen Aufhebung der Beschränkungen nach dem 13. April (Ostermontag). Auf die derzeitige „Phase massiver Einschränkungen“ werde eine „Phase der neuen Normalität“ folgen. „Erst wenn es eine Impfung oder ein gutes Medikament gibt, wird die Normalität wieder so sein, wie wir das aus der Zeit vor der Krise kennen.“

Bereits am Dienstag hatte Kurz in der ZIB gesagt, dass es zwar Ziel sei, die Maßnahmen mit 14. April schrittweise zurückzunehmen – „die Betonung liegt aber auf Ziel und auf schrittweise“, so der Kanzler. Und: „Es wird nicht das Leben von heute auf morgen wieder so sein, wie es war.“ Auch sagte Kurz damals, es könnte sein, dass die Schulen noch deutlich länger geschlossen blieben als bis Ostern.

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