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ORF.at 大學因新冠病毒開始停課

10.03.2020 無名人生不專業翻譯,語言程度有限,歡迎批評,指導!

大學全面停課

奧地利大學最晚下個星期一全面停課,醫科大學與維也納大學已提早轉成線上學習,減少新冠病毒的感染機率。
此規定將預期持續到四月初,這中間的考試也會取消。此規定並不用於應用科學大學Fachhochschule,但教育局建議學校應隨時準備配合停課規定。

超過100人的活動將被禁止

政府規定至四月初,禁止超過500人的露天活動與超過100人的室內活動。高,中,小學也會有停課方案,考慮到照顧問題,目前還在與相關單位討論中。

為避免新冠病毒擴散,醫科大學與相關單位達到共識,暫停預期14天的物理性現場授課,也就是改為線上教學。此規定適用於所有講座,研討會與在實習醫院的實習生。借此避免病毒傳染給在醫院年紀較大,抵抗力差的病患。

醫學協會取消所有活動

維也納與奧地利醫學協會取消所有對內與對外超過25位醫生或其所屬健康醫療職業的活動。其中所有會議,進修研討與活動都算在在內,此規定預期持續到4月12號。

協會會長 Thomas Szekeres 表示:做出此項決定並不容易,但基於醫生職務本來就是被傳染的高危險群,也為避免因此傳染給其他病患,基於這樣的考量下才做出的決定。

醫生們是被傳染的高危險群

若活動有過多醫生參與,則其互相感染的機會會大大的增加,因此必須即時做出應對措施。
Thomas Szekeres:目前病情在奧地利還是可管理的,但我們不知道新冠病毒的擴散會如何持續。我怕若太多醫生感染病毒或被隔離,對病患的治療會大大影響。

義大利用實例告訴我們,再好的健保系統,也有其極限。
Thomas Szekeres:我們必須保證,感染者可以得到完善的醫療照顧,但也不影響在奧地利其他病患的醫療照顧。所以希望其他活動在下個星期也能暫停,若其參加人有許多是醫生或是其他醫療職業。

原文:Unis sperren wegen Coronavirus zu — orf.at

Die Universitäten in Österreich schließen spätestens am Montag. Die MedUni Wien und die Universität Wien stellen schon früher auf „E-Learning“ um, um die Ansteckungsgefahr an dem Coronavirus zu reduzieren.

Ab Mittwoch soll der Studienbetrieb der Universität Wien auf „home-learning“ umgestellt werden. Das hat das Rektorat der Universität am Dienstagnachmittag bekannt gegeben. Auch Prüfungen sind abgesagt. Die Maßnahme soll bis vorraussichlicht anfang April andauern.

Derzeit sei der bundesweite Schulbetrieb von einer flächendeckenden Schließung wie an den Hochschulen nicht betroffen, heißt es in einem Schreiben des Bildungsministeriums. Trotzdem wurde die Schuldirektion ersucht, sich auf Schulschließungen präventiv vorzubereiten – mehr dazu auf Coronavirus: Einschränkungen an Unis bis Ostern

Veranstaltung über 100 Personen untersagt

Das Coronavirus sorgt erstmals für deutliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich. Die Regierung verkündete Dienstagmittag, dass Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern und Hallen-Events mit über 100 Gästen bis Anfang April untersagt werden. Auf den Unis gibt es spätestens ab Montag keine Lehrveranstaltungen mehr.

Nach den Universitäten und Fachhochschulen werden wohl auch die Schulen von Schließungen betroffen sein. Das kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Dienstagmittag an: „Es wird auch zu Maßnahmen an Schulen kommen.“Diese müssten aber wegen der Auswirkungen etwa bezüglich Betreuungspflichten gut vorbereitet werden. Mit den Sozialpartnern werden diesbezüglich Gespräche aufgenommen.

Keine Lehrveranstaltungen mehr an der MedUni Wien

Um zu einer Reduktion der weiteren Verbreitung einer SARS-CoV-2 Infektion bestmöglich beitragen zu können, hat die MedUni Wien in Abstimmung mit der Behörde beschlossen, vorerst für einen Zeitraum von 14 Tagen keine Lehrveranstaltungen mit physischer Präsenz abzuhalten.

Das betrifft sowohl Vorlesungen und Seminare als auch alle Praktika an Lehrkrankenhäusern in Wien. Damit wolle man die Ansteckungsgefahr reduzieren und insbesondere ältere und immungeschwächte Patientinnen und Patienten im Krankenhausbereich schützen.

Ärztekammer sagt alle Veranstaltungen ab

Auch die Wiener und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat alle internen und externen Veranstaltungen mit mehr als 25 Ärzten beziehungsweise Angehörigen anderer Gesundheitsberufe abgesagt. Davon betroffen sind alle Sitzungen, Fortbildungsveranstaltungen und Events. Die Maßnahme gilt vorerst bis 12. April.

Die Entscheidung sei nicht leichtgefallen. „Letztendlich hat aber das Argument überwogen, dass Ärztinnen und Ärzte aufgrund ihrer Tätigkeit im Besonderen von einer Infektion gefährdet sind und dann auch Patientinnen und Patienten anstecken könnten“, so Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres.

Ärztinnen und Ärzte besonders gefährdet

Veranstaltungen mit einem hohen Anteil an Ärztinnen und Ärzten hätten ein hohes Potenzial einer gegenseitigen Ansteckung. Hier gelte es, im Sinne der Vorsorge rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu setzen. „Noch ist die Situation in Österreich überschaubar. Wir wissen aber nicht, wie sich die Verbreitung des Coronavirus hierzulande fortsetzt. Und ich befürchte eine erschwerte Möglichkeit der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten, sollten sich viele Ärztinnen und Ärzte mit dem Coronavirus infizieren oder unter Quarantäne stehen,“ so Szekeres.

Die Erfahrungen in Italien hätten gezeigt, dass an sich gut funktionierende Gesundheitssysteme sehr rasch an ihre Grenzen stoßen könnten. „Da müssen wir ansetzen. Die medizinische Versorgung Infizierter muss unter allen Umständen gewährleistet bleiben – ebenso wie die Versorgung aller anderen Patientinnen und Patienten in Österreich“, so Szekeres, der hofft, dass „auch alle anderen Veranstaltungen mit einem hohen Anteil an Ärztinnen und Ärzten beziehungsweise Angehörigen anderer Gesundheitsberufe in den nächsten Wochen ausgesetzt werden“.

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